Gesellschaft

Game-Entwicklerin

Philomena Schwab (27), Game-Designerin aus dem Kanton Zürich.
Auf der Forbes-Liste figuriert die Künstlerin unter den einflussreichsten unter 30-jährigen der Tech-Branche. Jobangebote aus dem Silicon Valley hat sie ausgeschlagen.

Frau Schwab, Wovon handelt ihr Game?

Philomena Schwab:
Ich arbeite zur Zeit an verschiedenen Spielen. Eines davon ist Niche – a genetics survival game.
In Niche geht es darum, eine eigene Tierspezies zu erschaffen. Im Spiel werden Grundkenntnisse der Genetik vermittelt. Die Spieler_innen müssen sich jeweils genau überlegen, welche Tiere sie kreuzen sollen, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen. Dabei gilt es allen Widrigkeiten zu trotzen, welche die Natur einem stellt. So müssen sich die diversen Spezies zum Beispiel gegen Krankheiten, Raubtiere und Klimawandel durchsetzen.

Wie lange haben Sie an Niche gearbeitet?

Philomena Schwab:
Die erste kleine Version des Spiels ist 2014 entstanden. Das fertige Spiel ist Ende 2017 auf dem Markt erschienen.

Arbeiten Sie im Team? Wenn ja, wie gross ist ein solches Team?

Philomena Schwab:
Ja, mein Geschäftspartner Micha Stettler und ich haben vor Kurzem ein Game Studio gegründet. Das Team hat sich mittlerweile auf sechs Personen vergrössert.

Haben Sie weibliche Vorbilder?

Philomena Schwab:
Es gibt einige Game-Entwicklerinnen aus Deutschland, die ich bewundere. So zum Beispiel Jana Reinhardt und Mel Tea.

Stray Fawn Studio
> Swiss Game Developers Association